Bärlauchzeit

Der Bärlauch ist eine wirkkräftige Pflanze. Das erkennst Du bereits am Namen. Früher wurden stark wirkende Pflanzen nach starken Tieren benannt - in diesem Fall nach den Bären, die sich nach dem Winterschlaf als erstes auf die Suche nach Bärlauch gemacht haben sollen.

Bärlauch ist gesund und aktiviert unsere Kräfte. Wir finden ihn nun in fast jedem Supermarkt und natürlich überall in der Natur. Fast alle Laubmischwälder sind aktuell von grünen Bärlauchspitzen übersät.

Denke aber daran, dass er nur zum Eigenbedarf im Wald gesammelt werden darf. 

So unterscheidest Du den Bärlauch 

Bärlauch

  • ­riecht intensiv nach Knoblauch
  • helle längliche Zwiebel
  • weiße Blattscheide
  • lanzettliches Blatt
  • ein Blatt wächst aus je einem Stiel
  • die jungen Blätter sind eingerollt
  • die Blätter sind dünn und zart
  • Blätter sind oben glatt, unten matt
  • der Stielquerschnitt ist V-förmig
  • die ganze Pflanze ist essbar
  • beim knicken des Blattes knackt es hörbar

Maiglöckchen

  • ­riecht nach nichts
  • hat einen Wurzelstock
  • 2 feste Blätter wachsen
  • aus einem Stiel
  • die Blätter sind fest
  • Blätter sind oben matt,
  • unten glatt
  • rötliche Blattscheide
  • runder Stielquerschnitt
  •  giftig!

Herbstzeitlose

  • ­riecht nach nichts
  • hat braune Sproßknolle
  • mehrere Blätter wachsen
  • direkt aus dem Boden
  • die Blätter sind fest
  • breiter Querschnitt weil
  • es keinen Stiel gibt
  • wächst immer in Büscheln.
  • sehr giftig!

­

Aronstab

  • ­Wächst gern zwischen dem Bärlauch
  • Sein Blatt ist pfeilartig
  • Wenn man den Aronstab versehentlich in den Mund nimmt, sticht es wie kleine Nadeln (das sind die kleinen  Oxalate)
  • giftig!